Einmal Laden und zurück

Eigentlich sollte es hier nie politisch werden und ausschließlich der Sport im Mittelpunkt stehen. Durch die kürzlich ausgebrochene Euphorie rund um den Abgang der geistigen Nummer 1 des weltweiten Terrorismus, sehen sich auch angesehene amerikanische Sportreporter zu Kommentaren befähigt, die sie lieber lassen sollten. Diesen Umstand finde ich so ärgerlich, dass ich diese Zeilen schreibe.

Sport ist nicht das Leben und es gibt nicht automatisch einen Gewinner und einen Verlierer. Der Sport simplifiziert das ganze sehr und wer glaubt die Welt in diesem Stil verstehen und kommentieren zu können, der irrt.

Als kleine Starthilfe im Bereich des Weltverständnisses empfehle ich folgendes Video:

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PS.: Ich hege keine Sympathie für Terroristen. Der 11. September war ein Angriff nicht nur auf die USA, sondern auf die westliche Gesellschaft insgesamt. Ich persönlich glaube aber auch, dass Gewalt eine der schlechtesten Antworten auf dieses Problem ist. Die Tötung tausender womöglich vollkommen unbeteiligter Menschen, die durch den Westen in den betroffenen Ländern seither passiert sind, verlangen früher oder später nach einem Ventil. Der saubere Krieg ist eine Erfindung von Technokraten, die uns noch lange nachhängen wird.

Bin Laden soll und darf man keine Träne nachweinen. Da hat es sicher nicht den Falschen erwischt. Ob die Verbrecher auf unserer Seite – Stichwort: Weapons of Mass Destruction – je auch nur einen kleinen Klaps auf ihre Finger bekommen, steht in den Sternen. Harte Schweine sind wir eben immer lieber bei den anderen….

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